Freundliches Titelbild, das die halbe Höhe füllt

Evangelische
Familienbildung
Mainz

Herzlich Willkommen bei der Evangelischen Familienbildung Mainz!

Wir sind eine offene Anlaufstelle für alle Familien in Mainz. Unsere Kurse, Seminare und Veranstaltungen befassen sich mit kindlicher Entwicklung, Familiengesundheit, Erziehung, Beziehung und Gestaltung des Familienalltags. Unsere Angebote finden in den evangelischen Gemeinden und im Haus der evangelischen Kirche statt.

Bei unserer Arbeit stützen wir uns auf unser christliches Bekenntnis: Wir nehmen die Menschen so an wie sie sind, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, Religion, Sprache und Kultur. Familien unterstützen wir in ihrem Alltag, stärken sie in ihrer Lebensvielfalt und begleiten sie ein Stück auf ihrem Lebensweg. Formen des Glaubens fließen in unsere Arbeit mit ein und helfen den Familien bei grundlegenden Fragen des Lebens.

Wir freuen uns auf Sie!


Veranstaltungen

85,00 €
Musikkurs für Eltern mit Kleinkindern

Im Alter von 0 bis 24 Monaten gemeinsam hören, singen, tanzen und musizieren

Die Anmeldefrist ist abgelaufen

35,00 €
Babysitterkurs September

Ausbildung zum Babysitter in zwei Tagen

Die Anmeldefrist ist abgelaufen

Kostenlos
Weltkindertag auf dem Gutenbergplatz

Viele Akteure gestalten das Programm am Tag der Kinderrechte

Veranstaltungsdatum:
Samstag, 19.09.2026

Kostenlos
Väterwandern

Wir wollen den Samstagvormittag nutzen und gemeinsam mit unseren Kindern auf Tour gehen.

Veranstaltungsdatum:
Samstag, 26.09.2026

Alle Veranstaltungen anzeigen

Angebote

Kostenlos
Babysitterbörse

Stundenweise liebevolle Betreuung nachmittags und abends

Kostenlos
Betreute Spielgruppen

in den ev. Kirchengemeinden im Dekanat Mainz

Kostenlos
Eltern-Kind-Gruppen

in den ev. Kirchengemeinden im Dekanat Mainz

Kostenlos
Instrumentalgruppen für Kinder & Jugendliche

in den ev. Kirchengemeinden im Dekanat Mainz

Alle Angebote anzeigen

Aktuelles

Friday, 04. September 2026

Pressemitteilung der eaf: Soziale Sicherheit braucht Verlässlichkeit

Wachsende Verunsicherung von Familien gefährdet Vertrauen in demokratische Institutionen

 

Die aktuellen Diskussionen über die Reform des Sozialstaats und seiner Leistungen, die Ankündigung von Kürzungen sowie die für viele Menschen schier unübersichtliche Menge an weiteren Gesetzesvorhaben sorgen für wachsende Verunsicherung, insbesondere bei Familien. Die evangelische arbeitsgemeinschaft familie e. V. (eaf) warnt davor, dass diese Verunsicherung das Vertrauen in demokratische Institutionen insgesamt gefährdet.

 

„Familien müssen planen können. Wenn aber gleichzeitig an mehreren Stellen gerüttelt wird, entsteht Verunsicherung", betont eaf-Präsident Prof. Dr. Martin Bujard. „Ein und dieselbe Familie kann unter Umständen von vielen Reformen gleichzeitig betroffen sein: Von Einschnitten beim Eltern- und Wohngeld, von Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss, vom Wegfall des Sofortzuschlags, von Verschärfungen im SGB II und vom Umbau der Kinder- und Jugendhilfe, bei dem individuelle Hilfen künftig unter Vorbehalt stehen. Wer den Sozialstaat reformieren möchte, muss genau diese Lebensrealität von Familien im Blick haben. Denn ihnen sollten Handlungsspielräume eröffnet werden, statt sie Stück für Stück enger zu machen."

 

Die eaf hat gemeinsam mit den anderen Familienverbänden in der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen (AGF) e. V. bereits im August in einem Zwischenruf darauf hingewiesen, dass eine Betrachtung der kumulativen Auswirkungen der Reformvorhaben auf Familien bislang gänzlich fehlt.

 

Dabei stehen viele Familien schon jetzt immer mehr unter Druck. Dies zeigt die jüngste forsa-Umfrage im Auftrag von Save the Children: Fast doppelt so viele Eltern wie noch im Winter 2024/25 befürchten, die Grundbedürfnisse ihrer Familie in den kommenden zwölf Monaten nicht ausreichend decken zu können. Und die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung des IMK zeigen einen deutlichen Zusammenhang zwischen finanziellen Sorgen und dem Vertrauen in die Bundesregierung.

 

„Familien sind zentrale Orte politischer Sozialisation. Wenn staatliches Handeln dort als immer weniger verlässlich erlebt wird, ist das mehr als ein sozialpolitisches Problem. Das Vertrauen der Familien in unsere demokratischen Institutionen insgesamt steht auf dem Spiel“, so Bujard.

 

Die eaf fordert die Bundesregierung auf, die laufenden Reformvorhaben ressortübergreifend auf ihre kumulierten Auswirkungen auf Familien zu prüfen und geplante Gesetzesvorhaben entsprechend anzupassen. Über finanzielle und zeitliche Folgen hinaus müssen auch die Auswirkungen auf Sorgearbeit, Vereinbarkeit und familienunterstützende Infrastruktur in diese Prüfung einbezogen werden.

 

Wie der Sozialstaat für Familien zukunftsfähig gestaltet werden kann, ist auch Thema der Jahrestagung eaf am 23. und 24. September 2026 in Wuppertal.

 

Ansprechpartnerin: Nicole Trieloff, E-Mail: trieloff(at)eaf-bund.de

 

Das PDF der Pressemitteilung der eaf finden Sie hier.

 

Die evangelische arbeitsgemeinschaft familie e. V. (eaf) ist der familienpolitische Dachverband in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Monday, 18. March 2024

Resolution für Demokratie und Menschenwürde des Evangelischen Dekanats Mainz

Die Synode des Evangelischen Dekanats Mainz als gewählte Vertretung der evangelischen Christ:innen in Budenheim, Klein-Winternheim, Mainz, Ober-Olm und Zornheim beschließt folgende Resolution:


Alle Menschen sind als Ebenbild Gottes gleich und frei geschaffen. Sie sind gleich an Rechten und gleich an Würde. Es ist unser grundlegender Aurag als Kirche dafür einzutreten in Wort und Tat. Aus diesem Auftrag ergeben sich verbindliche Aufgaben für die Kirche:

  • Wir nehmen unsere Verantwortung als Teil der Zivilgesellschaft wahr und setzen uns für die parlamentarische Demokratie ein. Wir fördern den freiheitlichen Diskurs in der Gesellschaft.
  • Wir verbinden uns mit allen, die für die Menschenrechte eintreten, wie sie im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland beschrieben werden, und sind diesen Werten verpflichtet. Wir widersprechen menschenverachtenden Ideologien von Politiker:innen der AfD und anderer Parteien und Gruppierungen, die diese Werte angreifen.
  • Als Christ:innen sind wir Jüdinnen und Juden besonders verbunden. Obwohl es nie wieder so sein sollte, ist ihre Sicherheit in Deutschland bedroht. Wir verpflichten uns zum Einsatz für jüdisches Leben in unseren Städten und Gemeinden.
  • Wir verurteilen jede Ausgrenzung von Menschen wegen ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religion, Sprache, sexuellen Orientierung oder ihres Geschlechts. Wir treten solcher Ausgrenzung entgegen.
  • Wir fordern die Mitglieder der Gemeinderäte und des Mainzer Stadtrats auf, Widerstand zu leisten, wenn der Demokratie und den Menschenrechten Schaden zugefügt werden soll. Wir setzen unsere Gaben und Fähigkeiten für eine offene und tolerante Gesellschaft ein und erheben unsere Stimmen dafür.

https://mainz-evangelisch.de/fileadmin/content/dekanat-mainz/user-upload/News/2024/Resolution_fuer_Demokratie_und_Menschenwuerde__Synode_Maerz_2024.pdf